Meine Mutter, die Rotkohl-Saison oder Fruchtfolge mal anders

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Laut Wikipedia ist Rotkohl eine Kohlart des Kopfkohls, die als Gemüsezubereitung auch Rotkraut oder Blaukraut genannt wird. Und jetzt kommt es: Der Rotkohl ist ein typisches Wintergemüse. Er wird im Frühjahr ausgesät oder gepflanzt und im späten Herbst geerntet. Nicht, wenn es nach meiner Mutter gehen würde. Aus ihrer Sicht haben Rotkohlköpfe in den Auslagen der Geschäfte zu liegen, solange es ihr nach dem Gemüse gelüstet, nämlich ganzjährig.

Rotkohl forever … Sitzblockaden sind in Planung

Da sich die Natur und unsere Bauern nicht darum scheren, was meine Mutter so möchte, gibt es aus ihrer Sicht zwischen April und September eine sechs Monate währende, nicht hinzunehmende, Versorgungslücke. Da ich zurzeit ja die Einkäufe tätige, werden die Diskussionen darüber, wie man diesen Engpass überwinden könne, mit mir geführt, und nicht etwa mit Denjenigen, die enger dran sind am Ackerbau, nämlich den Bauern, den Supermarktleitern, dem Landwirtschaftsministerium oder der EU.

Altersweisheit deluxe = Eigensinn

Schon beim Erstellen des Einkaufszettels werde ich in das erste Kohlgespräch hineingezogen.

Meine Mutter: „Ja und dann brauche ich noch einen schönen, großen Rotkohl…“

Ich: „Mama, die Rotkohlsaison ist vorbei. Den gibt es nicht mehr frisch …“

Meine Mutter: „Ach was, man muss nur etwas suchen, dann findet man noch welchen…“

Ich: „???“

Gestatten: Bauer Remmelmann, Rotkohlspezialist – Nicht

Gleich darauf listet sie mir ein paar zauberhafte, nicht nahe gelegene Geheimtipps auf, wo ich ihrer Meinung nach, den Kohl ganzjährig abgreifen könne. Da wäre zum Beispiel Bauer Remmelmann in Stapelfeld, der habe sich auf Kohl spezialisiert, behauptet jedenfalls meine Mutter. Bauer Remmelmann weiß davon nichts, weder vom Rotkohl in den Sommermonaten, noch von einer Spezialisierung, ich habe das überprüft.

Das Leben besteht aus Alternativen

Dann der EDEKA in Wandsbek, dort könne man immer Rotkohl kaufen. Was mir allerdings der Marktleiter vor Ort so nicht bestätigen wollte, er beziehe seine Kohlköpfe regional aus Stapelfeld vom Bauer Remmelmann. Verfügbarkeit, siehe oben. 

Dann, so meine Mutter weiter, gäbe es noch einen kleinen Gemüsehöker in Rahlstedt, den Gemüsestand aus Vierlanden, auf dem Rahlstedter Wochenmarkt, den freien Verkauf an der Bushaltestelle bei Siek, da wo es rechts Richtung Ahrensburg geht und zu allerletzt noch das Hochbeet ihrer Nachbarin, zwei Häuser weiter. Und während ich mir das alles anhörte, und mir bildlich vorstellte, wie meine 86 Jahre alte Mutter, ihr Essen im Morgengrauen aus dem Hochbeet der Nachbarin stibitzt, beschlich mich der Eindruck, dass wir meine Mutter über die vergangenen Jahre, viel zu lange unbeobachtet gelassen hatten. Vielleicht sollte ich mal Ihr Vorstrafenregister überprüfen…

Kochen wie bei Oma

Neulich hatte ich meiner Mutter, in einem Anfall seltener Naivität, statt des frischen Kohlkopfes zwei Gläser wohl vorpräparierten Rotkohls einer gängigen, lebensmittelrechtlich überprüften Firma, mitgebracht. Eieieieieiiiii … Retortenkohl, so meine Mutter, ich würde ihr doch wohl nicht einen so maschinell vorverkochten Brei anbieten wollen. Der Geschmacksunterschied sei kollossal. „Ich koche das noch wie meine Mutter, Birgit“, sagte sie, „das schmeckt so lecker, das kann man in der Fabrik so gar nicht hinkriegen.“

Und das war der Moment, in dem ich sie am liebsten in den Arm genommen hätte. Denn in diesem Punkt waren wir uns einig, die Rezepte meiner Großmutter sind unerreicht. Meine Oma war eine leidenschaftliche und begnadete Köchin. Ihre Rezepte versprachen typische Hausmannskost. Sie erinnern mich daran, wie schön und unbeschwert meine Kindheit war, wenn ich bei meinen Großeltern war. 

Meine Oma hat jeden Tag frisch gekocht. Das Gemüse, Kräuter und das Obst kamen überwiegend aus dem großen Garten. Manch moderner Ernährungswissenschaftler würde bei diversen Zutaten vielleicht ein bisschen die Stirn runzeln. Aber wenn man ein paar wenige Zutaten weglässt oder ersetzt, ich denke da zum Beispiel an die Benutzung von fettem Speck, dann sind Omas Gerichte auch heute noch unerreicht.

Internet, bloß nicht – das ist wie fremde Leute im Haus

Doch dieser Moment seltener, nostalgischer Gemeinsamkeit mit meiner Mutter, löste leider nicht mein Problem. Einmal schlug ich meiner Mutter vor, den Rotkohl via Internet, aus einer anderen Klimazone zuschicken zu lassen. Sie brauche dafür nur einen Internetanschluss. An dieser Stelle stellt Ihr euch bitte vor, wie ich hysterisch kichere … Gedankennotiz für mich: Vermische niemals zwei Highprofile-Reizthemen in einer Diskussion, Birgit. DU WILLST DAS NICHT!!!

Einen Internetanschluss möchte meine Mutter nicht. Sie weigert sich seit Jahren standhaft – neumodscher Kram, eben. Sie sagt, das sei, als habe man fremde Leute im Haus. Außerdem, ihr erinnert Euch, die eingebaute Computerkamera, die Hacker, der Geheimdienst, Putin und jetzt womöglich auch noch Philipp Amthor … eine kleine Ausführung zum Verhältnis meiner Mutter zum Internet findet Ihr HIER.

Sich herauswinden = nervenschonend und lebensverlängernd

Also was macht man, wenn man auf Granit beißt und weder mit Vernunft, Faktenwissen noch mit lebensnahen Lösungsvorschlägen weiterkommt? Richtig, man windet sich heraus. Ich baute vor. Immer wenn meine Mutter mal selbst einkaufen wollte, sagte ich beiläufig: „Oh, schau doch gleich mal nach, ob Dein Supermarkt Rotkohl hat, hier bei uns gibt es den gerade nicht.“ 

Als ich letzte Woche den Einkauf für sie erledigt habe, habe ich einfach einen Wirsingkohl in die Einkaufstasche gelegt. Dazu eine Karteikarte mit folgender Nachricht:

ACHTUNG MAMA!!! Es gibt bis zum September keinen frischen Rotkohl. Ich bitte um Alternativvorschläge. Zurzeit ist Saison für Wirsingkohl, Spitzkohl, Blumenkohl und Kohlrabi.

Die Reaktion meiner Mutter auf den Wirsingkohl und den Reminder steht noch aus…

Bin im Garten

Ein Jahr wachsen und wachsen lassen

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Der Sommer zeigt sich gerade von seiner guten Seite und das macht Mut, mal wieder etwas im Garten zu tun. Das bedeutet für mich, dass ich zuerst einmal meine Gartenbücher aus dem Regal hole und mir ein paar Anregungen für meine geplanten Beetverschönerungen hole.

Ich mag Gartenbücher sehr, sie helfen mir über die gartenkargen Monate im Winter hinweg. Es gibt für mich nichts Gemütlicheres, als mit einem Pott Kaffee und einem guten Gartenbuch auf dem Sofa zu sitzen und beim Lesen ab und zu in meinen Garten zu schauen und vor meinem Auge dann vor Blüten wogende Staudenbeete entstehen zu lassen.

Mein neues „Gartenbuch“, eine Liebeserklärung

Natürlich ist es mit den Gartenbüchern, wie mit allen Leidenschaften. Man braucht immer mal wieder etwas Neues. Beim letzten Streifzug durch meinen örtlichen Bücherladen ist mir das Buch „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth in die Hände gefallen. Da mir ja das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen hatte schon so gut gefallen hatte (Rezension HIER), habe ich sofort zugeschlagen. 

Pfingsten stand vor der Tür, nach Meike Winnemuths innerem Kalender der Frühsommer, wenn ich es richtig verstanden habe. Eine gute Gelegenheit, dieses Buch zu lesen. Morgens, bevor die Sonne in den Garten wandert, ich stehe gerne früh auf, dick eingemummelt in eine Wolldecke und ein paar Kissen auf meiner Holzliege, den obligatorischen Pott Kaffee auf dem Gartentischchen und dann las ich los. Herrlich!

Gartenbuch mit Motivationsschub-Garantie

Soviel kann ich schon mal vorab sagen, ich hatte viel Spaß beim Lesen. „Bin im Garten“ ist ein Gartenbuch und dann wieder doch nicht, jedenfalls nicht im konservativen Sinn. In diesem Buch erzählt die Autorin von dem Kauf ihres Hauses an der See, von ihren Wünschen und Vorstellungen, die sie an dieses neue Leben stellte und welche zentrale Rolle ihr Garten seitdem in ihrem Leben spielt. Das alles mit einer Leichtigkeit, die ihrem Schreibstil nun einmal innewohnt.

Sicherlich nicht ganz unbeabsichtigt bekommt man aber auch Tipps für den Garten, ganz ungezwungen, gewissermaßen im Vorbeilesen. Für mich waren insbesondere die Erzählungen über den Gemüsegarten inspirierend. Hochbeete eine geniale Idee. Meine sind nicht so groß und schön aber ich habe jetzt Kohlrabi im Garten und Petersilie und die Schweiz … ähm, also Dill. Wenn Ihr den verstehen wollt, müsst Ihr schon das Buch lesen. 

„Einfach machen“ (Meike Winnemuth)

Natürlich funktioniert auch in Meike Winnemuths Garten nicht jeder Plan. Allium-Zwiebeln verschwinden auf mysteriöse Weise, Saatgut geht nicht auf und ganze Sträucher werden umgesiedelt, weil sie an ihrem angestammten Platz nicht richtig zur Wirkung kommen. Try and Error ist in ihrem Garten eine bewährte Methode oder wie Meike Winnemuth es ausdrücken würde „Einfach mal machen“.

Das Buch ist ansteckend und macht Lust aufs Buddeln, Jäten, Umpflanzen und Säen. Es macht locker und animiert einen, mal alles etwas gelassener zu sehen. Ein Garten kann ein Leben verändern und Prioritäten verschieben. Meike Winnemuth hat es erlebt und erzählt auf unterhaltsame und humorvolle Weise, was eine Gartenhacke namens Wiedehopfhaue und ein Bisschen Saatgut mit ihr gemacht haben.Wenn ich es recht bedenke berichtet dieses Buch von einer großen, neuen Liebe. Nun muss ich ganz dringend raus in meinen Garten. Ich habe eine Verabredung mit einer Jungfer im Grünen…

Meike Winnemuth Buch ist im Penguin Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 22,00 Euro und ist nach meiner Meinung jeden Cent wert. Wenn Ihr Lust bekommen habt, das Buch zu lesen, dann klickt einfach auf das Icon unter diesem Text.

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Lasst Blumen sprechen…

Meine Mutter shanghait die örtliche Gärtnerei

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Gestern war ich den halben Tag in der Gärtnerei … mit MEINER MUTTER! Es war schön, irgendwie … aber auch sehr anstrengend. Wie alles in ihrem Leben, hatte meine Mutter diesen Besuch generalstabsmäßig vorbereitet. Ausgestattet mit einer Atemschutzmaske, FFP2 – natürlich, einer doppelten Lage Gummihandschuhe und einem drei Seiten langen Einkaufszettel.

Ein paar Kleinigkeiten…

„Ich hätte Lust mal ein bisschen was im Garten zu machen“, hatte sie gesagt. „Ich brauche nur ein paar Kleinigkeiten“, hatte sie gesagt. Ich falle immer wieder darauf rein. KLEINIGKEITEN GIBT ES IM LEBEN DEINER MUTTER NICHT, BIRGIT!!! Merk Dir das endlich.

Die erste Wagenladung bestand aus fünf Säcken Erde, zwei Säcken Rasendünger, 20 rotblühenden Beetnelken und drei großen Hortensien. Die Säcke verstaute ich auf der Ladefläche meines Berlingos, den Rest verpackte meine Mutter in ihrem Opel.

„Zeit ist das, was man von der Uhr abliest“ (Albert Einstein)

 Doch vor dem Einpacken stand das Kassenritual:

Meine Mutter hatte ihre Handtasche quer vor ihrem Bauch hängen. „So kann mir niemand einfach so mein Portemonnaie klauen“, erklärte sie und ließ ihren misstrauischen Blick über die anderen 80jährigen gleiten, die mit ihr in der 20 Meter langen Kassenschlange standen und aufs Abkassieren warteten. 

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ (Meine Oma)

Ich bin stolz auf mich, denn ich habe schon vor langer Zeit gelernt, dass es klüger ist, nichts auf solche Bemerkung zu erwidern. Denn wenn man es in einem unbedachten Moment doch tut, dann löst man eine Informations-Lawine über Kriminalstatistiken und Inhaltsangaben von Beiträgen aus STERN-TV, RTL am Mittag und XY… Ungelöst aus, die alle Belegen sollen, dass die Welt an sich schlecht ist. Gefolgt von der Schlussfolgerung, dass die Gauner dieser Hemisphäre es explizit und ausschließlich auf ihre Börse abgesehen haben. Punkt. 

Empathie die unbekannte Kernkompetenz

Endlich waren wir an der Reihe. Wir fuhren die Wagen nacheinander in die Kassenbucht und zwei nette Damen begannen unsere Ware einzuscannen. Ich persönlich fand ja, dass es recht schnell ging. Meiner 85jährigen Mutter ging es aber nicht schnell genug. „Also, man sollte meinen, dass Sie an einem Tag, an dem soviel los ist, jemanden an die Kasse stellen, der damit umgehen kann“, sagte sie halblaut zu mir. Die junge Frau hinter dem Tresen errötete, ich errötete auch – ein dreifach Hoch auf die Maskenpflicht. „Es ist zurzeit für niemanden einfach, Mama“, sagte ich beschwichtigend.

„Ach was, wir müssen hier noch ein paar Mal durch die Kasse, da könnte es wirklich ein bisschen zügiger gehen“, sagte sie. Während in meinem Kopf noch die Worte „ein paar Mal durch die Kasse“ widerhallten, holte meine Mutter ihre EC-Karte aus der Tasche um zu bezahlen. Oder sollte ich besser sagen, sie grub sie aus? Denn in ihrer Handtasche gab es mehr Geheimfächer und Reißverschlüsse, als in Mary Poppins Reisetasche. 

„Lebenskünstler leben von der Zeit, die andere nicht haben“

(Michael Douglas)

Sie öffnete die rechte Innenseitentasche, holte eine Brieftasche heraus. Aus dieser Brieftasche zog sie eine schwarze Plastikhülle in der sich ihre EC-Karte in der Originalhülle der Bank befand. Und diese Frau hatte allen Ernstes Angst vor Taschendieben. Die einzig sichere Methode, an die EC-Karte meiner Mutter zu kommen, solange sie sich in ihrer Handtasche befand, war sich das alte, zähe Weib unter den Arm zu klemmen und mitsamt der Handtasche das Weite zu suchen.

Zögernd legte meine Mutter die Karte nun in die graue Steingutschale, die dafür vorgesehen war. Die Kassiererin nahm sie sich heraus und zog sie durch den Scanner. Meine Mutter nahm die Karte entgegen, steckte sie in die Originalhülle der Bank, diese in die schwarze Plastikhülle, diese steckte sie in die Brieftasche, die verschwand wiederum in der rechten Innenseitentasche der Handtasche und während sie den Reißverschluss zuzog, feierten hinter uns, zwei in der Warteschlange stehende 79jährige, in ihren 80zigsten hinein.

Immer straight das Ziel vor Augen

Das alles ließ meine Mutter ungerührt. Aus ihrer Sicht war ihr Verhalten logisch begründbar und deshalb von allen Umstehenden in Kauf zu nehmen. Frischen Mutes schob sie ihren entladenen Einkaufswagen ein weiteres Mal durch die Drehtür um danach ins Blumenmeer unserer Vorortgärtnerei abzutauchen. Denn ein 900 Quadratmeter großer Garten und zwei Gräber warteten darauf bepflanzt zu werden. Ich folgte ihr und half ihr dabei sich im Folgenden 50 fleißige Lieschen in rosa und weiß, 25 rote Begonien und 20 gelbe Begonien in unsere Wagen zu laden, dann – Kassenritual! Umpacken.

Abstandsregeln, ja, Hygienevorschriften, absolut ja,

Richtungsvorgaben, so lala…

Wir durchpflügten die Gärtnerei danach noch drei Mal. Jedes Mal entdeckte meine Mutter neue Abkürzungen. Wegumleitungsschilder des Betriebsvorstandes wurden im Besten Fall einfach ignoriert, im offensivsten Fall einfach in die gewünschte Richtung gedreht. Mir stand der kalte Angstschweiß auf der Stirn, immer wenn ich dachte, jetzt erwischen sie uns, dann wieselte meine Mutter schon durch die nächste Ausstellungsreihe und fischte ihren Altersgenossen die üppigsten Exemplare Blühpflanzen vor der Nase weg.

Sorry, entschuldigung, pardon, verontschuldiging, disculpe, mi scusi…

Ich schwankte zwischen Fremdschämen und Bewunderung für soviel, ich nenne es mal Bravour. In mir wuchs der Wunsch eine kurze Rede zu halten, mich bei den übrigen Kunden zu entschuldigen, für die leeren Blumen-Regale, für von uns verursachte Wartezeiten und für arthroserelevante Ausweichmanöver, die meine Mutter ihnen abverlangt hatte. Ich tat es natürlich nicht … also, eine Rede halten … schämen schon.

Nachdem ich den ganzen Kladderadatsch im Garten meiner Mutter abgeladen hatte, fuhr ich nach Hause. Ich war groggy, vollständige Sätze wollten mir einfach nicht mehr über die Lippen kommen. Ich schnappte mir eine heiße Tasse Kaffee und legte mich für den Rest des Tages auf mein kuscheliges Sofa und sah zu wie sich, in der Netflix-Serie „Last Viking“, Männer und Frauen durch die Zeitgeschichte metzelten. Das entsprach in etwa meiner inneren Verfassung.

Bis ich mich traue, mich wieder in meiner Lieblingsgärtnerei blicken zu lassen, müssen noch ein paar Tage verstreichen. Viel war ja dank Maskenpflicht nicht von meinem Gesicht zu erkennen. Unser örtliches Gartenunternehmen dürfte aktuell ohnehin einen Versorgungsengpass haben. Soviel ist schon mal sicher, liebe Ortsansässige, Fleißige Lieschen und Begonien sind aus…

Hinter jeder grossartigen Frau steht eine besondere Katze

Was Ihr vielleicht noch nicht von mir wisst ist, dass ich ein großes Faible für Kunst habe. Ich gehe unglaublich gerne auf Ausstellungen und in Kunstmuseen. Ich kann mich für gute Fotos genauso begeistern, wie für Malereien, Skulpturen oder Kleinkunst. Leider können wir zurzeit ja keine Ausstellungen besuchen, also habe ich mir ein wenig neue Kunst ins Haus geholt. Bücher wie dieses können die Wunden, die Corona in mein Kulturbedürfnis geschlagen hat, schon ein bisschen lindern.

Die Kunst nach hause holen

Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein…, nein kein Mann, da muss ich Euch enttäuschen Jungs. Nach der Überzeugung der Künstlerin Lulu Mayo, kann es nur eine Katze sein, die zu Ruhm und Anerkennung führt – mindestens eine Katze. Lieber mehrere…

Finley, mein Hund, protestierte: „HustwauHusthust… ähemmm, der beste Freund des Menschen ist ja wohl immer noch…!“

„Finley, jetzt hör aber mal auf zu husten. Es gibt eben auch Menschen, die brauchen Katzen zum Leben und nicht nur einen Hund.“ Um meinen Dicken zu beruhigen fügte ich noch hinzu: „Ich persönlich, brauche ja nur Dich, eine Katze könnte Deinen Platz niiiiiemals ausfüllen.“ Er schien ein wenig beruhigt.

Meiner Tochter hat es gefallen, mir auch

Inzwischen hatte sich meine jüngste Tochter Motte zu uns gesellt und vertiefte sich in das neue Katzenbuch. „Taylor Swift hat Katzen, Mama, wie cool. Lass uns mal schauen, wer noch“, sagte sie begeistert und blätterte weiter.  Nach und nach las sie die Geschichten über Audrey Hepburn, Elisabeth Taylor, die erste afroamerikanische Astronautin Mae Jamison und viele weitere Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Menschenrechtlerinnen und Pionierinnen, die erstaunliche Dinge in ihrem Leben zustande gebracht haben. Sie alle liebten Katzen und wurden von diesen eigenwilligen, wunderschönen Tieren durchs Leben begleitet.

Ein ganzes Leben in einem Bild

Die Künstlerin Lulu Mayo hat die Geschichten, über die im Buch beschriebenen Frauen, mit hinreißenden Malereien bebildert. Jedes Kunstwerk erzählt die Lebensgeschichte einer besonderen Frau, gleichzeitig wird auf jedem Bild deutlich, wie eng und besonders die Beziehung zwischen den Frauen und ihren Katzen war oder noch ist. Meine Motte hat sich ganz spontan in dieses Buch verliebt. Sie liebt weibliche Helden und sie liebt Katzen über alles. Ich denke, Lulu Mayos Buch wird in ihr Bücherregal umziehen, als kleine Wiedergutmachung dafür, dass wir wegen ihrer Allergie keine Katzen halten können.

Fazit

Man muss nicht selber Katzenhalterin sein, um dieses Buch zu mögen. Ein bisschen Sehnsucht nach etwas Schönem reicht völlig aus, um sich dieses Buch anzuschaffen. Die abwechslungsreichen Kunstwerke der Autorin Lulu Mayo fesseln von der ersten Seite an. Die Lebensgeschichten sind zwar kurz gefasst, weckten bei mir (und meiner Motte!!!) aber die Neugier etwas mehr über einige der Protagonistinnen zu erfahren.

Dieses Buch ist im Verlag Frederking & Thaler erschienen und im Buchhandel oder online bei Amazon für 16,99 Euro zu kaufen. Klickt einfach auf das kleine Bild unter diesem Text.

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Ostereinkauf – Ein Klagelied auf 16 Rollen

Nun ist es ja schon einige Tage her, dass ich den Ostereinkauf für MEINE MUTTER erledigen musste. Ich hatte über die Ostertage genügend Zeit zu regenerieren. Die müden Knochen knacken nicht mehr ganz so laut und die Wirbelsäule hat auch aufgegeben, jaulende Klagelaute, wie eine singende Säge abzusondern. Die Seele allerdings … die Seele, ja die trällert ihr eigenes Liedchen. Es fing natürlich wieder mit einem Telefonat und einem Mutter-Einkaufszettel an. Von diesem Zettel schreibe ich euch später vielleicht noch einmal. Ich will Euch ja nicht langweilen. In dieser Geschichte geht es im Wesentlichen um einen bestimmten Posten von dieser Einkaufsliste. 

Der neue Stoff – Das 4-Lagen-Dope

Ihr ahnt es sicher schon, in unserer Familie gibt es ein paar regelmäßig frequentierte Toiletten verteilt auf diverse Gäste-WC’s und Bäder. Richtig, es geht um DEN neuen heißen Shit – wir brauchten Toilettenpapier – Alle!!!  Ach übrigens, hatte ich schon erwähnt, dass ich was alle diese Haushalte betrifft, zurzeit alleinerziehend bin? An dieser Stelle bitte die Titel-Musik vom „Hexer“ einspielen … sechs Schüsse … und eine unheilvolle Stimme aus dem Off sagt im tiefsten Bariton so etwas wie: „Hallooo, keine Rollen für Dich, Birgit!!!“ Danke an die Regie.

„Es gibt keinen Anlass für Hamsterkäufe“, haben sie im Fernsehen gesagt. „Wir haben keine Engpässe“, beteuerten die gleichen Personen immer wieder und versprachen voll bepackte, mit Klopapier bestückte, Regale. Dabei lächelten sie zuversichtlich und vertrauensbildend in die Kamera.

Achtung, Achtung, es folgt ein Outing!

Die Realität hingegen sah anders aus. An dieser Stelle möchte ich schon mal Folgendes verkünden:

Wenn es EINE Zwangsstörung gibt, die ich aus dieser beängstigenden, einschränkenden Zeit, in ein hoffentlich wieder normales Leben mitbringen werde, dann ist es diese. Ich werde Toilettenpapier horten, für den Rest meines beschissenen Lebens, egal wie die Zeiten gerade sind. 

Ich werde geheime Strategien ausarbeiten, wie ich an das „4-Lagen-Dope“ komme, jeden Trick anwenden und mir nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, zu hinterfragen ob das normal ist, oder ob man das behandeln müsste. ICH HASSE VERSORGUNGSENGPÄSSE DIESER ART! In meinem gut gesicherten Keller wird fortan immer ein kleiner, feiner Vorrat an Papyrus lagern. Und wenn ich eines Tages sterbe und beerdigt werden muss, dann will ich aussehen wie eine Mumie, von oben bis unten eingewickelt in Klopapier. AMEN! 

Leerstoff für „Die, die nach uns kommen“

Meine Grabbeigaben werden geprägt sein von den Mangelerscheinungen der Corona-Zeit. Um mich herum sollen folgende Opfergaben drapiert werden: ein Sack Mehl, zwei Würfel Hefe, eine Tüte Kaffeepads der Marke Extra Strong, etwas Zucker, Butter, zwei Tüten Milch, eine Atemschutzmaske …

Und wenn ich in 2000 Jahren von ein paar Altertumsforschern wieder ausgegraben werde, wird man sich erinnern. Daran, dass die Menschen aus dem Viruszeitalter wieder angefangen hatten ihr rohes Fleisch selbst zu pökeln, ihren Fisch selbst zu räuchern und barfuß ihren eigenen Wein in Eichenfässern zu treten … Entschuldigung, ich schweife etwas ab. Alles im grünen Bereich, ehrlich.

Ich war ja so naiv

Kehren wir zum Einkauf zurück, dann werdet ihr mich sicherlich etwas besser verstehen. Von dem aufmunternden Es-ist-alles-in-ausreichender-Menge-da-Lächeln mancher Politiker, war bei den Verkäufern und Verkäuferinnen, des örtlichen Einzelhandels gar nichts zu erkennen und das aus gutem Grund. An dieser Stelle sei gesagt, dass unsere Politiker sicher auch ihr Bestes tun. Zaubern kann niemand. Aber wie meine Oma schon immer gesagt hat, man soll nichts versprechen, dass man nicht mit Sicherheit halten kann. 

Das Ungerechte ist, dass es die Angestellten im Einzelhandel sind, die sich tagtäglich dem Unmut der Kunden stellen müssen und nicht diejenigen, die diese verbalen Beruhigungs-Mantras auf den Weg bringen. Schon letzte Woche konnte ich beobachten, wie Toilettenpapier und Küchentücher rationiert wurden. Also machte ich mich bereits am Montag auf, um unsere Toiletten mit Klopapier auszustatten. Es gelang mir nicht.

Solidaritätsaufrufe statt der nötigen Hygieneartikel 

Ich stand vor Regalen, die von den Marktleitern mit Solidaritätsaufrufen bestückt worden waren: 

„Liebe Kunden, bitte verhalten Sie sich solidarisch und nehmen Sie pro Einkauf nur eine Packung Toilettenpapier mit nach Hause.“

Die Appelle an mein soziales Gewissen, liefen leider vollkommen ins Leere, weil schlicht nichts da war, auf das ich hätte verzichten können. Unter dem Preisschild für die Klorollen standen zwei große Verkaufsschütten, auf denen verteilt etwa 15 große Plastikbehältnisse standen, befüllt mit … richtig … TULPEN … mein inneres Ooohmmm, zündete eine Duftkerze an. So wurde ganz nebenbei, neben der Länge des Geduldsfadens, auch noch die Toleranzschwelle der Kundschaft auf die Probe gestellt. Sozialstudien, ganz nah an den Probanden. Da könnte sich so manches Institut noch etwas abschauen in puncto Versuchsaufbau.

Ein geregelter Tagesablauf – so wichtig!

Infolge dieses Engpasses, den es angeblich gar nicht gab, ging ich nun jeden Morgen kurz nach Geschäftsöffnung los, um zu schauen, ob der Klorollengott es gut mit mir meinte. Am Mittwoch dann, wartete ich nicht mehr auf göttliche Fügung. Ein Ausweichplan, ein Ausweg aus dieser Misere musste her. 

Tagträume im Supermarkt

Und mitten im Einkaufsraum vom LIDL-Markt formte sich in meinem Gehirn, meine ganz eigene Version eines feuchten Traums. Ich möchte hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, aber so viel sei gesagt. Feuchte Reinigungstücher für Babys, Hunde-Gassibeutel und unsere Biotonne waren die tragenden Säulen dieses Plans. 

Nach so einer Woche, gibt es keine Tabus mehr

Als ich den vollen Wagen in Richtung Kasse fuhr, stand eines felsenfest. Ich würde diese Ladung mit Zähnen und Klauen verteidigen. Die Kassiererin blickte auf die Babyfeuchttücher und fragte: „Brauchen Sie wirklich so viele davon?“ Ich holte tief Luft, streckte meinen Bauch raus und sagte: „Ja, ich bin schwanger … mit Zwillingen …“ Ihr reichte nur ein einziger, weiterer Blick in meine Augen und sie zog die Packungen ohne noch einmal aufzusehen über den Scanner und ließ sie zurück in meinen Wagen fallen.

Am Gründonnerstag hatte sich mein Problem übrigens von allein gelöst. Da hatte der Osterhase in seiner Frühschicht nämlich eine ganze Palette mit 4-Lagen-Dope in meinem Supermarkt abgestellt. Meine Tochter Mausi und ich waren beide mit einem eigenen Einkaufswagen unterwegs. Ich habe uns versorgt und Mausi ihre Oma. Ob das nun im Sinne des Social Distancing war, wage ich zu bezweifeln. Aber bei einer Packung Toilettenpapier pro Haushalt, fängt man an, seine Prioritäten zu verschieben.

Omas Einkaufszettel – Mein Corona-Lieferservice

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Es ist Dienstag und das bedeutet, am nächsten Tag ist Mittwoch. Das allein ist keine Neuigkeit aber ich habe mal irgendwo gelesen, dass man den Spannungsbogen einer Geschichte langsam aufbauen muss. An dieser Stelle ertönt in Billig-TV-Produktionen immer ein leises, dahinplätscherndes Musikthema, als begleitende Hintergrundmusik. Also in Zeiten von Corona ist der Mittwoch einer unserer fest installierten Familien-Einkaufstage. 

Meine Mutter hat so ihre Vorstellungen

Und ein bevorstehender Einkaufstag heißt für mich persönlich, dass ich ein längeres Telefonat mit MEINER MUTTER führen muss. Die Hintergrundmusik steigert langsam ihr Tempo und wird lauter. Zweck dieses Telefonates wird sein, dass ich versuche mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln herauszufinden, was ich für die Oma meiner Kinder einkaufen muss, damit sie gut über die kommende Woche versorgt ist. 

Einen Einkaufszettel für meine Mutter zu erstellen, gestaltet sich in etwa so erfolgversprechend, als wolle man ein Hulahula-Seminar in Einklang mit einer Bundeswehr-Grundausbildung bringen. Für meine Töchter, sind diese Telefonate kleine Highlights im Corona-Alltag geworden. Wenn Oma anruft, stelle ich das Handy laut und meine Mädchen kugeln sich nach kürzester Zeit unter dem Tisch.

MEINE MUTTER und die Digitalisierung

Jetzt werdet Ihr euch sicherlich fragen, wo das Problem ist. Warum schickt die alte Frau ihren Einkaufszettel nicht über WhatsApp? Nun meine Mutter hat kein Internet und ein Klapphandy aus einem Land vor unserer Zeit. 

In der Konsequenz heißt das, wir müssen miteinander reden – immer. SMSsen liest sie nicht, genauso wenig wie sie Nachrichten abhört, die wir ihr auf die Mailbox gesprochen haben. Denn sie „kann den Ordner nicht finden“ egal wie oft wir ihr zeigen, wie das funktioniert. E-Mails, ebenso Fehlanzeige und die Erwähnung von Onlinebanking löst einen Schwall von wüsten Verdächtigungen und Abhörfantasien aus, der die Whistleblower der letzten 20 Jahre blass aussehen lassen.

Hallooo, ist da jemand???

Aber zurück zum Einkauf, es klingelt. Meine Mutter meldete sich: „Hallo???“ Mehr sagt sie nie, denn sie denkt strategisch. Gefällt ihr nicht, wen sie am Telefon hat, hat sie immer noch die Option „Falsch verbunden“ zu rufen und aufzulegen. Ist mir übrigens auch schon passiert. Ich antwortete schnell: „Mama, ich bin es. Wie geht es Dir?“

MEINE MUTTER: „Birgit, (Kunstpause) bist Du das?“ Ich seufzte innerlich auf und verdrehte die Augen. Wer denn sonst, dachte ich, nennt Dich Mama. Eines meiner 20 nicht vorhandenen Geschwister? Und nein, sie ist nicht tüddelig, nur schwierig. Ich antwortete: „Ja Mama, Deine einzige Tochter. Hast Du dir schon aufgeschrieben, was wir für Dich einkaufen sollen?“

Vorbereitung ist alles

Es raschelte am anderen Ende und los ging es. Neben mir lagen ein DinA4-Block und Stifte in verschiedenen Farben. In den nun folgenden Momenten schrieb ich einfach nur ALLES mit, was meine Mutter mir diktierte. Ab und an versah ich die Liste mit kleinen Zeichnungen oder Anmerkungen. Eine gute Methode mein Seelenheil im Gleichgewicht zu halten.

Antibiotisch … antibakteriell … wer weiß das schon

Meine Mutter holte tief Luft: „Zuerst mal möchte ich solche Einmalhandschuhe, die müssen aber antibiotisch sein, also so … dings … abweisend … Du weißt schon…“

Ja, darunter konnte ich mir noch etwas vorstellen. Ich unterdrückte den Einwand, dass alle anderen diese Handschuhe jetzt auch wollten und sagte nur: „Hmmm, alles klar …“

Deadlines kenne ich nur von der Zeitung

Meine Mutter: „Dann Senseo Kaffee … den roten … ich will ja keinen Herzinfarkt haben.“

Nein, das wünschte ich mir auch nicht, glaubt mir das bitte. Trotzdem übernahm mein Galgenhumor für drei Sekunden die Kontrolle. Ich hatte sofort sämtliche Szenen aus gefühlt 25 Staffeln Greys Anatomie vor Augen. Eben noch bewegt sich die Herzkurve gleichmäßig, doch DANN … eine gerade Linie … ein langer Piiiiiepton … deathline … it’s over…  Die Realität sieht anders aus. Puhhh, noch mal Glück gehabt.

Sonderwünsche versüssen das Leben

Meine Mutter redete ohnehin unbeirrt weiter: „2 x Wiener Würstchen im Glas … mit Naturdarm, die dürfen nicht nach Knoblauch schmecken.“ Okidokiiii, ich hatte zwar keine Ahnung, wie ich den Geschmack überprüfen sollte aber das wird trotzdem machbar sein, dachte ich bei mir.

Meine Mutter orderte als nächstes: „20 Scheiben, Sonnenblumen-Schwarzbrot … dünne Scheiben, keine Klotzen!“  SELBSTVERSTÄNDLICH nicht … Klotzen, wer möchte die schon zum Früstück … NIEMAND! 

Vereinigtes Europa für ein Originalbaguette

Und dann sagte meine Mutter: „Außerdem noch ein Baguette … aus Frankreich! … nur das Original … Du weißt schon, aus der Dorfbäckerei, gleich wenn man aus Rahlstedt rausfährt, auf der rechten Seite … da wo Opa immer mit Dir hingefahren ist, als Du noch klein warst.“

Mais Oui Maman, naturellement … gedaaanklisch nahm isch Embryohaltung ein und zermarterte mir le cerveau darüber, wo mein Opapa überall mit mir hingefahren war, als ich noch petite war. Nicht nach Fronkereische, soviel war klar. Ein Baguette aus Dat Backhuus wird es auch tun, dachte ich bockig und wollte schon zusammenpacken. 

Ich kauf‘ mir eine Dechiffriermaschine

Doch dann holte meine Mutter zum ultimativen Schlag aus und bestellte: „3 mal diese bittere Schwartenmarmelade in so einem komischen Eisenfässchen.“ Take that, Tochter!!!

Ich dachte, „??? WTF???“ das nannte ich mal eine 1A_Verschlüsselung. Help!!!  Egal, ich war trainiert für solche Situationen. Sag etwas Neutrales, flüsterte mir meine innere Stimme zu, etwas Belangloses, dass immer passt. Ich atmete tief durch und sagte dann: „Oh, ich weiß nicht, ob die im Supermarkt schon beliefert worden sind. Mal schauen, ob die die Marmelade überhaupt da haben… Genial, oder?

Möge die Macht mit mir sein

Ich ging also zu unserem kleinen Supermarkt im Ort. Die sind eigentlich immer gut sortiert. Da stand ich nun im Gang der Gänge und studierte die dort angebotenen Marmeladen. Hhhmmm, dachte ich … Erdbeer …Himbeer und da stand das Wort „Bittere …“ auf einer Metallverpackung. Sollte das vielleicht der gewünschte Brotaufstrich sein? Und vor meinem inneren Auge erschien Yedi-Meister Yoda, zeigte mit dem Finger auf mich und flüsterte: „Die Macht des Entschlüsselns ist stark, in Dieser da…“ Ich packte drei Metalldosen ein und ging sehr zufrieden zur Kasse. Für dieses Mal hatte ich es wohl geschafft.

Und für diejenigen, die es interessiert, hier nun die Auflösung: Das ist ‚Bittere Schwartenmarmelde in so einem komischen Eisenfässchen‘. Bitteschön.

Corona Virus Informationsquellen im Netz

Aktualisierung der Links

Taufrisch war gestern

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Wissen kann nicht schaden, dachte ich mir. Vielleicht helfen die Informationen auf den folgenden Seiten dabei, Ängste ein wenig kleiner zu machen, Wege aufzuzeigen zur individuellen Problemlösung und Unsicherheiten zu beseitigen.

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Angela Merkel in ihrer Rede an das Volk

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder…

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Kuchen(alb)träume, ich gebe alles!

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Irgendwie müssen wir ja nun alle mit der Corona Krise umgehen, die düsteren Gedanken vertreiben und unserem Leben einen neuen Sinn geben. Auch wenn wir gerade ernste Zeiten durchleben, und jeder von uns vor großen Herausforderungen steht, darf der Humor nicht zu kurz kommen.
Deshalb berichte ich für Euch auf Taufrisch war gestern auch weiterhin über mein Leben in der Hamburger Vorstadt, das durch die Coronakrise seine Facetten allenfalls getauscht, aber nicht verloren hat.

Ich zum Beispiel habe einen Reflex, der immer, schon fast zwanghaft in Krisenzeiten einsetzt. Ich backe – viel, oft und experimentell. Das letzte Mal hatte ich so eine Phase 2015, als ich entlassen worden bin. Ich habe Apfelkuchen, Zimtschnecken und Co. gebacken, jeden Tag, bis meine Familie um Gnade gewinselt hat.

Putzen, putzen, putzen …

Allein die viele Putzarbeit, die nach dem Backen angefallen war, hatte mich davon abhalten, weiterzumachen. Dafür fehlte mir echt die nötige Leidenschaft. Wie das Schicksal es nun wollte, war ich ja vor der Krise mit meiner Mutter in einem Elektrogroßmarkt unterwegs gewesen. Ihr erinnert Euch? Wenn nicht schaut mal hier. In diesem Großmarkt begegnete ich meiner neuen, großen Liebe – einer Küchenmaschine, die bezeichnenderweise Mami auf englisch heißt. Wenn das keine Zeichen ist, habe ich damals gedacht und sofort zugeschlagen. „Mami5“ und ich haben sofort gespürt, dass wir zusammengehören. Mein Mann war zuerst nicht so amused, weil teuer. Aber schließlich profitiert er auch von unserer neuen Haushaltshilfe. Wer gerne isst, muss auch mal den Sparstrumpf öffnen.

Deshalb brauchen Hamburger keine Titel … kein Wunder bei der Auswahl …

In der Küche bin ich Autodidaktin – so sehe ich das. Meine Mädchen und mein Mann würden mich sicherlich anders bezeichnen. Vielleicht eine impulsgestörte Nichtbäckerin, eine backende Unbegabte, eine veranlagungslose Backtussi, eine talentlose Teigquälerin, oder, oder, oder …. jeder, der schon mal einen meiner Unglücksfälle kosten durfte/musste hat da wohl seine eigene Bezeichnung … Einer meiner Exkollegen hat mich mal eine ‚gemeingefährliche Plombenkillerin‘ geschimpft. Das hat mir, glaube ich, am besten gefallen.

Ich habe da ein relativ dickes Fell. Mit meinen Backqualitäten ist das so eine Sache. Je nachdem, wen man fragt, zeigt die Expertise meiner Fähigkeiten Attribute von ‚Super‘ über ‚Kann man essen‘ bis hin zu einem gurgelnden ‚ÜRGS‘ auf. Ich selber finde, dass ich passabel … also, überwiegend gute Ergebnisse ablie … öhm, vielleicht manchmal nicht so … also, sagen wir mal so, ich wäre mit Sicherheit keine Kandidatin für einen erfolgreichen Backblog. So nun wisst ihr Bescheid.

Essen, was auf den Tisch kommt

Jetzt müssen wir ja alle zuhause bleiben. Das bedeutet, ich backe und meine Leute können hier nicht wegrennen! Muhahahahaaaa! Meine Familie hat nach dem Shutdown nun schon den zweiten Apfelkuchen verputzen müssen. Ich hätte auch gern den Nachbarn etwas gegeben, aber man sieht sich ja gerade nicht. Was mich gefreut hat, es hat meiner Familie geschmeckt. Angesichts der ohnehin schon angespannten Situation habe ich mich kompromissfähig gezeigt und habe mich akribisch an Rezepte gehalten, die andere entwickelt haben. Ich glaube ich bleibe dabei.

Ich bin dankbar für Tipps

Bei dieser Gelegenheit, vielen Dank an Nicole Seifert vom Nacht und Tag Literaturblog, die mir via Twitter ein sensationelles Rezept für eine Philadelphiatorte zukommen ließ. Nicole, die Torte war superlecker … habe ich mir erzählen lassen. Ich will es mal so sagen. Als ich nach dem Duschen wieder in die Küche kam, war nichts mehr da. Morgen zweiter Versuch und dann nimmt Mutti sich das erste Stück … vor dem Duschen!

Übrigens, kann ich Euch Nicoles Blog nur empfehlen. Dort findet Ihr viele Rezensionen zu sehr interessanten Büchern und Artikel über Literatur und Literaturgeschehen. Klickt einfach auf den Blognamen Nacht und Tag Literaturblog und schon seid Ihr im Bücherparadies. Lesen ist eine tolle Art, sich auch mal von den Katastrophen-Meldungen abzuwenden.

Keine Gnade für Mutti

Doch nun zurück in meine Küche. Vielleicht fragt Ihr euch ja, wie ich zu meinem schlechten Ruf als Bäckerin gekommen bin. Inzwischen hatten sich meine beiden Töchter in der Küche eingefunden und begegneten meinen Backplänen sehr skeptisch. „Mama, echt jetzt“, sagte Motte, „backen ist ja wirklich nicht gerade Deine Stärke.“ Brutale Ehrlichkeit liegt bei uns in der Familie. „Ne, echt nicht, ich sage nur – Erdbeertote“, ergänzte ihre Schwester Mausi bedeutungsvoll und täuschte einen Würgereiz vor. Motte bog sich vor Lachen.

Ja, ja, lacht ihr nur ihr undankbaren Bälger, dachte ich, wohl wissend, dass ihre Kritik berechtigt war. Ich hatte mir in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Lapsus geleistet. Und die besagte Erdbeertorte war sozusagen der Gipfel meines backaktiven Versagens gewesen.

Meine Vorstrafen … voilà

Was war geschehen? An Mausis 12tem Geburtstag wollte ich ihr eine besonders leckere Geburtstagstorte machen. Was soll ich sagen, ich bin die einzige Person die ich kenne, der es gelingt, ein Dr. Oetker Backrezept zu versauen und zwar nach Strich und Faden. Dabei fing alles so gut an. Der Tortenboden war gelungen und in die Form gebracht. Jetzt musste ich nur noch die Frischkäsecreme herstellen, den Kuchen mit frischen Erdbeeren verzieren und das Werk dann zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Bingo! Doch dann …

… hatte ich vergessen den Frischkäse zu kaufen. Es war zu spät, um noch einmal zum Einkaufen loszufahren, also musste ich Ersatz im eigenen Kühlschrank finden. Und da gab es nur noch cremigen Hüttenkäse. Nach kurzem Überlegen entschied ich, dass frische Erdbeeren und Hüttenkäse geschmacklich eigentlich doch ganz gut zusammenpassen würden und rührte die aufgelöste Gelantine und die anderen Zutaten in die Käsemasse. Dann verteilte ich die Creme auf meinem Tortenboden. Optisch war der Nobake-Kuchen der Knaller. Die Creme stand wie eine EINS!

Ein Kindergeburtstag, der unvergessen bleibt

Die Folge seines Genusses allerdings, waren kotzende Kinder auf der Geburtstagsfeier, ein Golden Retriever der sich angeekelt weigerte das dargebotene Kuchenstück zu verschlingen und ein äußerst übelgelauntes Geburtstagskind. Meine Familie verhängte danach für mich ein familiäres Backverbot für mindestens drei weitere Geburtstage. Ich war auf Bewährung.

Belastet mit dieser Historie stehe ich nun mitten in der Krise, in meiner Küche. Neben mir stehen meine Töchter. Sie warteten darauf, dass die Queen of Bakery gegen ihre Bewährungsauflagen verstößt.

Wie Ihr sehen könnt, kann ich etwas Hilfe gebrauchen. Wenn Jemand also ein leckeres, für Anfänger geeignetes Kuchenrezept hat. Schreibt es mir bitte. Ich freue mich drauf.

Corona Links für Eltern und Kinder

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Ein Bisschen Ablenkung kann nicht schaden dachte ich mir und habe mal ein paar Links zusammengetragen, die Euch zu Websites führen, die auch die Eltern unter Euch ein wenig entlasten können. Auf diesen Seiten findet Ihr Anregungen, wie Ihr euch zusammen mit euren Kindern beschäftigen könnt, aber auch schöne Angebote die Euch zu einer Verschnaufpause verhelfen.

Wir alle wollen die Verbreitung des Sars COV-2 Virus verlangsamen. Deshalb müssen wir uns jetzt an strenge Regeln halten, um nicht zum Risiko für andere zu werden. Also achtet auf Euch und bleibt, wenn es geht zuhause.

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Podcasts und Hörspiele für Kinder

  1. NDR Mikado Der NDR sendet wegen der Schulschließungen ein Extra-Programm für Kinder. Dort läuft unter anderem die Hörspielreihe „Gespensterjäger“ nach den Büchern von Cornelia Funke. An jedem Werktag gibt es eine Folge live im Radio, auf NDR Info Spezial – und jeweils ab 9 Uhr morgens im Internet, eine Woche lang zum Nachhören.
  2. NDR Mikado Kinderradio Der NDR erweitert sein Radioangebot: Seit Montag bietet das Digitalprogramm NDR Info Spezial vormittags eine Extra-Ausgabe der Kindersendung Mikado. Auch in der ARD Audiothek und als Podcast bietet der Norddeutsche Rundfunk zahlreiche Bildungs- und Wissensangebote. Zudem hält die Mikado-Redaktion auch eine Seite für Lehrerinnen und Lehrer bereit, die dort geeignete Audio-Inhalte für Kinder zum Beispiel zu historischen oder politischen Themen finden.
  3. BR Kinder Podcasts, Filme, Serien, Gutenachtgeschichten – tolle Seite.
  4. Podcast.de Kostenfreie Podcasts für Kinder vom Vorschulalter bis zum 12 Lebensjahr.
  5. KiRaKa Der Kinderradiokanal Podcastseite des WDR. Am Ende der Starterseite findet ihr Links zu weiteren Kinderangeboten des WDR.

Autorenlesungen für Kinder

Der NDR und SWR starten gemeinsam mit bekannten Kinderbuchautorinnen und -autoren, und in Zusammenarbeit mit ihren Verlagen ihren Verlagen eine ganz besondere Aktion unter dem Motto „live gelesen mit…“. Kirsten Boie, Cornelia Funke, Margit Auer, Isabel Abedi, Andreas Steinhöfel, Franziska Biermann und Antje von Stemm und viele weitere Autoren, lesen eine Stunde aus ihrem Zuhause, aus ihren Büchern für Kinder im Alter ab fünf Jahren vor. In einer Fragerunde im Anschluss können Kinder mit ihnen direkt in Kontakt treten.

Hier findet ihr die dazugehörigen Links:

  1. SWR Kindernetz
  2. NDR Mikado
  3. Facebook-Kanal des NDR Fernsehens
  4. SWR Kindernetz Plus YouTube-Kanal

Podcasts und Unterhaltungs-Seiten für Eltern

  1. Videopodcast Kopf oben halten – Eltern während der Corona-Krise Dieser Podcast ist in Zusammenarbeit mit der 01 UraniaBerlin und der Journalistin und Fachautorin Nora Imlau entstanden. Nora Imlau ist eine Expertin für Familienthemen. Sie schreibt unter anderem für die Zeitschrift ELTERN und hat bereits mehrere erfolgreiche Elternratgeber veröffentlicht, darunter zwei SPIEGEL-Bestseller über gefühlsstarke Kinder. Nora Imlau lebt in Leipzig und hat selbst vier Kinder zwischen 0 und 13, die natürlich momentan alle zu Hause sind. Im ersten Teil ihres Spontan-Podcasts spricht sie darüber, wie die Corona-Krise das Familienleben aktuell bestimmt.
  2. Schmidts Flyx Die Streaming-Show mit Elke Winter und Gästen. Dazu sagt das Schmidts Tivoli: „Auch wenn unsere Häuser bis Ende April geschlossen bleiben, wollen wir uns nicht daran hindern lassen, allen, die auch in Zeiten des gemeinsamen Alleinseins nicht auf Kultur verzichten möchten, weiter Theater zu bieten.“ Der Streaming Dienst ist kostenfrei. Wer das Theater unterstützen möchte kann auf der Seite Gutscheine ( Stück 4,99 Euro) kaufen, für die Zeit wenn wieder Vorstellungen stattfinden dürfen.
  3. Der Theater-Notdienst Hier findet ihr kleine Theatervideos des Ensembles ‚Die Komödianten‘ der Kieler Bühne.

Beschäftigung für Kinder

  1. Bine Brändle Die Illustratorin und Fachautorin Bine Brändle stellt in Ihrem Shop, viele ihrer Malvorlagen als kostenfreien Download zur Verfügung.
  2. Mandala-Bilder Zahlreiche Mandalas zum Ausmalen, nach Themen sortiert, unter anderem auch Entspannung Mandalas, Mandalas für Erwachsene und welche für Senioren.
  3. Familie.de Bewegungsspiele für Kinder für drinnen. Ich bin sicher, dass auch die Erwachsenen Spaß daran haben.
  4. Kinderspiele-Welt Indoorspiele für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen.

Blogfamilia e. V.

In dem Beitrag von Blogfamilia, findet Ihr unzählige weiter Verlinkungen zu anderen Elternlos, mit Beiträgen, die Euch zeigen, wie Ihr die nächsten Tage und Wochen, ohne Lagerkoller überstehen könnt. Der Beitrag wird, so wie ich es verstanden habe, laufend mit neuen Links ergänzt.

Blogfamilia Link

Ich weiß, die Situation kann bedrückend sein. Macht das Beste draus. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Corona Virus Informationsquellen im Netz

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Angela Merkel in ihrer Rede an das Volk

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist. Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Wissenschaftliche Seiten

Hier findet ihr Antworten, die auf wissenschaftlichen Fakten beruhen. Dort werden Eure Fragen auf sachliche und kompetente Weise beantwortet. Die folgenden Namen sind verlinkt. So landet Ihr mit einem Klick direkt auf der gewünschten Seite.

  1. Robert Koch Institut
  2. Weltgesundheitsorganisation – Weltweit
  3. Weltgesundheitsorganisation WHO – Regionalregion Europa
  4. Johns Hopkins University & Medicine
  5. Virologie Charité Berlin
  6. Bundesinstitut für Risikobewertung
  7. Universitätsklinikum Eppendorf
  8. European Centre for Disease Prevention and Control

Podcasts von Wissenschaftlern

  1. Kékules Corona-Kompass
  2. Podcast des Virologen Prof. Dr. Christian Drosten

Die Ministerien

  1. Die Bundeskanzlerin Hier findet Ihr auch den Videopodcast der Kanzlerin „Angela Merkel – Die Kanzlerin direkt“
  2. Der Bundespräsident
  3. Die Bundesregierung
  4. Bundesministerium für Gesundheit
  5. Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  6. Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat
  7. Bundesministerium der Finanzen
  8. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  9. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  10. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  11. Auswärtiges Amt
  12. Das Bundesministerium der Verteidigung

Hilfe für die Landwirtschaft und Arbeitssuchende

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat das Portal ‚Das Land hilft‘ online gestellt. Die Erntehelfer aus Polen oder Rumänien können nicht zu uns gelangen, deshalb sind aktuell Ernten in Gefahr. Hier werden helfende Hände gebraucht.

DAS LAND HILFT

Auf dieser Plattform können Landwirte auf unbürokratische Art und Weise Jobs anbieten und Arbeitssuchende unkompliziert ihre Arbeitskraft anbieten.

Zuverlässige Presselinks

  1. Tagesschau
  2. NDR
  3. ARD
  4. ZDF
  5. WDR
  6. DER SPIEGEL
  7. Hamburger Abendblatt
  8. DIE ZEIT Online
  9. TAZ
  10. FAZ.NET
  11. Süddeutsche Zeitung

Die Bundesländer

  1. Hamburg
  2. Schleswig-Holstein
  3. Niedersachsen
  4. Nordrhein Westphalen
  5. Baden Württemberg
  6. Bayern
  7. Hessen
  8. Rheinland Pfalz
  9. Berlin
  10. Sachsen
  11. Brandenburg
  12. Saarland
  13. Sachsen-Anhalt
  14. Bremen
  15. Thüringen
  16. Mecklenburg-Vorpommern